Anleitung
- Text eingeben: Ihren Text in das Eingabefeld tippen oder einfügen
- Algorithmen wählen: MD5, SHA-1, SHA-256, SHA-512 auswählen
- Generieren: Die erzeugten Hashes sofort ansehen
- Kopieren: Einen beliebigen Hash in die Zwischenablage kopieren
Wie Hash-Funktionen funktionieren
Eine kryptografische Hash-Funktion hat drei definierende Eigenschaften. Erstens ist sie deterministisch: Dieselbe Eingabe erzeugt immer dieselbe Ausgabe. Zweitens ist sie einwegig: Gegeben nur den Hash gibt es keinen gangbaren Weg, die Eingabe zu rekonstruieren. Drittens zeigt sie den Lawineneffekt — das Kippen eines einzigen Eingabebits ändert rund die Hälfte der Ausgabebits, sodass „hello“ und „Hello“ völlig unterschiedliche Digests erzeugen. Was auch immer Sie hineingeben, die Ausgabelänge bleibt konstant: 128 Bit für MD5, 160 für SHA-1, 256 für SHA-256, 512 für SHA-512, üblicherweise als Hexadezimalzahl geschrieben.
Diese feste Länge bedeutet auch, dass Kollisionen existieren müssen — unendliche Eingaben, endliche Ausgaben. Der Unterschied zwischen einem gebrochenen und einem sicheren Algorithmus ist, ob Kollisionen gezielt gefunden werden können. Forscher erzeugten 2004 praktische MD5-Kollisionen und 2017 eine SHA-1-Kollision und entfernten beide aus der Sicherheitsarbeit. SHA-256 und SHA-512 bleiben die Standardwahl für Integritätsprüfungen und digitale Signaturen.
Funktionen
- Unterstützung für MD5, SHA-1, SHA-256, SHA-512
- Hash-Erzeugung in Echtzeit
- Ein-Klick-Kopieren in die Zwischenablage
- Erzeugt mehrere Hashes gleichzeitig
Anwendungsfälle
Verifizieren Sie eine heruntergeladene Datei gegen die vom Anbieter veröffentlichte Prüfsumme. Vergleichen Sie zwei API-Payloads oder Datenbankexporte, ohne sie Zeile für Zeile zu diffsen. Berechnen Sie Signaturen während Integrationstests. Prüfen Sie, wie ein Passwort in einer Datenbank erscheinen würde — reale Systeme sollten Passwörter allerdings immer salzen und dedizierte Funktionen wie bcrypt oder Argon2 statt rohem SHA verwenden.